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BILDUNGSVERTRAUEN - VERTRAUENSBILDUNG |
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I. Bildung und Vertrauen im Kontext von Sozialisation, Biographie und Enkulturation Der erziehungswissenschaftliche Diskurs um Sozialisation und Identitätsentwicklung
setzt sich seit geraumer Zeit mit der Kritik an der Überbetonung der Sozialisationsbedingungen
gegenüber den Eigenleistungen des Subjekts auseinander (z.B. Hurrelmann 1983) und schwankt
seither zwischen einer struktur- und einer subjektbezogenen Perspektive. Letztere Ansätze werden
in jüngeren Veröffentlichungen oft unter dem Stichwort der Selbstsozialisation verhandelt (vgl.
zusammenfassend Zinnecker 2000; zur Kritik am Konzept Bauer 2002), aber auch diese
Betrachtungsweise lässt individuelle Sinnbildungsprozesse weitgehend unberücksichtigt (vgl. kritisch
dazu Veith 2001: 248). Dies gilt im Besonderen für die Bedeutung von Vertrauen in diesem Prozess
(vgl. stellvertretend Cocard 2003). zu den Literaturangaben vgl. bitte folgende Bibliographie
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